Führt Medienkonsum zu schlechten Schulleistungen? Können negative Auswirkungen auf Kontakt- und Sozialverhalten festgestellt werden? Vorläufige Ergebnisse der Untersuchung "Medienverwahrlosung" am Kriminologischen Forschungsinstitut Hannover deuten in diese Richtung. Das interdisziplinäre Team um Prof. Christian Pfeiffer will vier Jahre lang in einer Panelstudie die Auswirkungen des Medienkonsums auf zu Studienbeginn achtjährige Kinder untersuchen. Bisherige Ergebnisse sind z.B.:
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Hauptschüler nutzen Computerspiele deutlich häufiger als Gymnasiasten. Natürlich können hier noch keine kausalen Schlüsse Richtung Schulversagen und Medienkonsum gezogen werden. |
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Schon bei einer Kontrollgruppe Zehnjähriger konnte jedes
zweite Kind eine Komplettausstattung medialer Geräte im Zimmer vorweisen:
TV, PC, Spielkonsole, Videorekorder. Je mehr Geräte im Zimmer vorhanden sind, desto weniger oft wird ein Buch zur Hand genommen und gelesen. |
Den vorläufigen Bericht zum Download:
http://www.kfn.de/medienfirstresults.pdf
Kontakt: Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V,
www.kfn.de
Entdeckt von Sascha Görlich, 11.01.2005